Mitarbeiterbindung steigern

Letztes Jahr haben wir ein klassisches Projekt einer Mitarbeiterbefragung (inkl. Evaluierung psychischer Belastung) bei einem Unternehmen in Oberösterreich gestartet.

Auf unsere Frage im Kick Off Meeting, was das Unternehmen im HR-Bereich bewegt, bekamen wir die Antwort: fehlende Mitarbeiterbindung und Fachkräftemangel.

 

Anlass genug, uns diesem Thema, das ja vielen unter den Nägeln brennt, analytisch zu nähern. Am Ende entstand daraus unser neues Befragungs-Tool: der Commitment-Check.

1. SCHRITT: WELCHE ART VON COMMITMENT LIEGT VOR?

Commitment = Mitarbeiterbindung hat bekannterweise drei Dimensionen:

  • Affektives Commitment (emotionale Bindung)
  • Kalkulatorisches Commitment (Abwägen von Vor- und Nachteilen)
  • Normatives Commitment (Bindung als Gefühl der Verpflichtung

Im ersten Schritt analysieren wir, welche Art von Commitment im Unternehmen vorliegt.

2. SCHRITT: WODURCH KANN MAN MITARBEITERBINDUNG STEIGERN?

Im zweiten Schritt werden die Hebel, die zu Commitment führen, identifiziert.

Der Commitment-Check kann durch eine innovative Treiberanalyse genau jene Aspekte herauskristallisieren, die Mitarbeiterbindung steigern.

Auf Basis der Ergebnisse des Commitment-Checks, kann man leicht wirksame Maßnahmen entwickeln (hier: Skill Management, Job Enrichment, internes Employer Branding, Führung) und sich die Maßnahmen sparen, die eh nichts bringen.

Der Commitment-Check kann als „Stand Alone“-Befragungstool umgesetzt werden, oder auch im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung integriert werden. Wir können den Commitment-Check für das gesamte Unternehmen, aber auch für gewisse Teilgruppen eines Unternehmens, z.B. Pflegekräfte, Software-Entwickler, Regionen… umsetzen. Der Commitment Check ist damit eine wichtige Basis für faktenbasiertes HR-Management.