ENDLICH: durchwegs positives Mindset bei der Evaluierung psychischer Belastung
Vor nun mehr als 12 Jahren wurde in den meisten europäischen Ländern die Arbeitsplatzevaluierung bzw. Gefährdungsbeurteilung um psychische Belastungen erweitert. Arbeitgeber müssen jetzt nicht nur körperliche Gefährdungen evaluieren, sondern auch Arbeitsbedingungen, die auf die Psyche der Mitarbeitenden einwirken.
Leider sind die meisten Ansätze und Projekte der Evaluierung bzw. Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung zur Gänze defizitorientiert. Der Fokus liegt hier nur auf Probleme und negative Rahmenbedingungen. Auf die immer vorhandenen Stärken in Teams und Organisationen wird total vergessen.
ENDLICH: positives Framing im gesamten Projekt
Wir leben in einer defizitorientierten Gesellschaft. In der Schule werden wir in erster Linie auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam gemacht. Im Arbeitsleben ist positive Leistung selbstverständlich und viele Führungskräfte geben Feedback nur dann, wenn etwas schiefläuft. Allein die Bezeichnung „Evaluierung psychischer Belastung“ zieht die Stimmung nach unten. Und diese Bezeichnung verwirrt sogar viele, weil vermutet wird, dass es hier um psychische Probleme der Mitarbeitenden geht.
Wir gehen hier einen anderen Weg. Wir framen Evaluierungsprojekte mit positiven Bezeichnungen, wie „gesund“ oder „healthy“ oder entwickeln kreative, sympathische Projektnamen. Damit signalisieren wir, dass es bei Evaluierungsprojekten um die Erhaltung gesunder Arbeitsplätze geht, und dass es Spaß machen kann, bei derartigen partizipativen Projekten mitzumachen.
ENDLICH: Positives Verfahren mit einem positiven Mindset
Bei der Evaluierung psychischer Belastung dürfen in Österreich nur Verfahren bzw. Fragebögen eingesetzt werden, die der DIN ISO EN ÖNORM 10075-3 entsprechen. Diese Fragebögen sind aber zumeist negativ, oder noch schlimmer, weil verwirrend, abwechselnd positiv und negativ formuliert:
- „Die Arbeit verlangt zu viele Tätigkeiten auf einmal.“ (ABS Gruppe)
- „Ich habe zu viel Arbeit.“ (KFZA)
- „Bei meiner Arbeit gab es Konflikte mit meiner direkten Führungskraft.“ (OrgFit)
- „Bei meiner Arbeit gibt es Bedingungen, die mich krank machen können.“ (BASA II)
Damit wird schon allein bei der Ermittlung ein Generalverdacht ausgesprochen, dass die Rahmenbedingungen von Arbeit negativ belastend sind.
pluswert geht hier einen völlig anderen Weg. Wir haben als einziger Anbieter bereits 2014 mit dem PsyBePLUS® einen Fragebogen entwickelt, der ausschließlich positiv formuliert ist.
- „In meinem Bereich wird die Arbeit gerecht verteilt.“
- „Die Zuständigkeiten in meinem Bereich sind klar geregelt.“
- „Es gibt gute Möglichkeiten der beruflichen und persönlichen Entwicklung.“
Damit prägen wir bereits bei der Ermittlung eine positive und lösungsorientierte Grundhaltung. Und genau dieses Mindset überträgt sich auf die Maßnahmen-Workshops. Das macht den Unterschied.
ENDLICH: Positiver Follow up erweitert den Blick auf Stärken
Die Evaluierung/Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist mit der Ermittlung nicht abgeschlossen, sondern benötigt einen Follow-up, in dem Maßnahmen entwickelt werden.
Hier setzen wir ganz gezielt folgende Schritte:
- Wir versuchen bei der Maßnahmenentwicklung die betroffenen Mitarbeitenden zu integrieren, ganz nach dem Motto, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Partizipation begeistert und stärkt die Wirksamkeit von Maßnahmen.
- Konkrete Maßnahmen entwickeln wir gemeinsam nicht nur für erkannte Pain Points, sondern auch zum Halten von Stärken im Unternehmen. Das minimiert zusätzlich die Defizitorientierung.
- Wir führen Maßnahmenworkshops auch online durch bzw. integrieren mehrere Gruppen in einem Setting (pluswert Tennisplatzdesign). Das verstärkt das Lernen in der Organisation.
- Wir digitalisieren den gesamten Workflow, um Projekte auch sehr effizient zu gestalten.
- Wir integrieren Mitarbeiterbefragungen und Mitarbeiterfeedback mit der Evaluierung psychischer Belastung. Das entlastet die Projektkapazitäten.
- Wir unterstützen die Transparenz im gesamten Projekt, denn offene Kommunikation wirkt motivierend.
Positive Haltung zählt! Wollen Sie Ihr Projekt zur Evaluierung psychischer Belastung mit positivem Mindset gestalten? Schreiben Sie uns!



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